Gionee M2017: Luxus-Smartphone mit gigantischem Akku vorgestellt

Der chinesische Luxus-Smartphone-Hersteller Gionee macht es anders als viele, die in diesem Geschäft tätig sind: Denn üblicherweise packen die Anbieter von „Edel-Smartphones“ bestehende und meist nicht einmal besonders beindruckende Hardware in ein neues Gehäuse. Gionee hingegen will auch bei den inneren Werten überzeugen. Das Gionee M2017 ist trotz seiner edlen (aber sicherlich auch geschmacksabhängigen) Leder und Metall-Verpackung kein typischer Vertreter der Luxus-Smartphone-Kategorie: Denn das chinesische Smartphone, das ab 6. Januar in der 128-Gigabyte-Version für 6999 Yuan (rund 963 Euro) und für 16.999 Yuan (2340 Euro) zu haben sein wird, bietet ein echtes Alleinstellungsmerkmal bzw. Kaufargument: den Akku. Die Optik ist wohl nicht jedermanns Sache, die Technik hingegen kann (bis auf die CPU) überzeugen Denn das Gerät, das allerdings nur für den chinesischen Markt vorgesehen ist, bietet eine Batterie mit einer Kapazität von sage und schreibe 7000 mAh. Zum Vergleich: Ein Samsung Galaxy S7 Edge bringt 3600 mAh mit, beim Huawei Mate 9 sind es 4000 mAh.

Laut Angaben von Hersteller Gionee kann man damit theoretisch 32 Stunden ununterbrochen telefonieren und 26 Stunden lang ein Video ansehen. Der 7000-mAh-Akku hält bei moderater bzw. alltäglicher Nutzung mehrere Tage.

Doch für das Geld bekommt der Käufer eines M2017 nicht nur einen „fetten“ Akku, sondern auch viele weitere Top-Spezifikationen. Das 5,7-Zoll-Display bietet QHD-Auflösung (in Curved-Variante), dazu kommen 6 Gigabyte Arbeitsspeicher. In Sachen Fotografie werden vorne eine 8-Megapixel-Optik und hinten zwei Kameras (12 und 13 MP) verbaut, letztere sollen wie das iPhone 7 Plus einen zweifachen optischen Zoom ermöglichen.

Wie Engadget anmerkt hat das Gionee M2017 aber eine Achillesferse: die CPU. Denn das Gerät bietet nur einen Snapdragon 653-Chipsatz. Dieser ist zwar nicht im strengen Sinne schlecht oder langsam, ein Snapdragon 821 wäre aber die bessere Wahl gewesen und hätte den Preis des Smartphones sicherlich auch nicht signifikant in die Höhe getrieben.

Original:

winfuture.de/

Kontaktloses Bezahlen: iZettles neuer Kartenleser unterstützt Apple Pay

Kontaktloses Bezahlen

Das schwedische Unternehmen iZettle hat mit dem Kartenleser Pro Contactless ein neues Produkt speziell für kleine Händler vorgestellt. Damit können sie mobiles Bezahlen via Apple Pay oder Android Pay durchführen, ohne hohe Summen in entsprechende Kassensysteme zu investieren.

Mit dem Kartenleser Pro Contactless will iZettle vor allem kleinere Händler in die Lage versetzen, beim bargeldlosen Bezahlen mit dabei zu sein. Mit dem Kartenleser sind Bezahlungen über Kreditkarten oder EC-Karten möglich, die etwa auf einem iPhone oder einer Apple Watch hinterlegt sind. Aber auch Googles Bezahlsystem Android Pay wird damit bereits unterstützt. Damit soll das Bezahlen beschleunigt werden.

Dabei handelt es sich um ein kompaktes Gerät, das für den mobilen Einsatz optimiert ist, also auch etwa in Taxen oder an Marktständen verwendet werden kann. Es erlaubt neben der kontaktlosen Bezahlung auch die Zahlungsabwicklung über eine Kredit- oder EC-Karte. Dabei kann das Gerät sowohl Chips als auch Magnetstreifen auslesen und Zahlungen werden gleich mit einer PIN-Eingabe bestätigt. Der Kartenleser unterstützt alle gängigen Kreditkarten. Im Kartenleser Pro Contactless befindet sich ein Akku, der über eine Micro-USB-Schnittstelle aufgeladen werden kann.

Smartphone dient als sicheres Modem

Das Funktionsprinzip der iZettle-Kartenleser bindet das Smartphone als sicheres Modem ein. Das Smartphone wird mit dem Kartenleser verbunden und über das Smartphone läuft auch die Bedienung des Kartenlesegeräts. Auf dem Smartphone werden keinerlei Daten gespeichert, sie werden verschlüsselt direkt weitergeleitet. Nach der Bezahlung kann der Käufer entscheiden, ob er eine Quittung per E-Mail erhalten möchte. Dabei unterliegt der Dienst den Regulationen der schwedischen Finanzaufsichtsbehörde.

„Nachdem ich neue Services wie Apple Pay getestet habe, bin ich überzeugt, dass wir kurz vor einer Veränderung im Zahlungsverhalten weg von Plastik stehen. Ich kann kaum erwarten, bis Apple und Google ihre Mobile-Payment-Apps für deutsche Kartenbesitzer verfügbar machen“, sagt Jacob de Geer, CEO und Mitgründer von iZettle. „Kontaktloses Zahlen ermöglicht nicht nur die einfachste Bedienung für Kunden, sondern beschleunigt auch den Transaktionsprozess für Händler enorm. Wir können uns alle eine Welt vorstellen, in der wir unser Portemonnaie zu Hause lassen und ganz einfach mit unserem Telefon oder unserer Uhr bezahlen. Jetzt kommen wir dort an.“

Der neue Kartenleser Pro Contactless ist ab sofort in Deutschland für circa 79 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer über die iZettle-Homepage verfügbar und kann dort bestellt werden. Im Fall des neuen Modells erfolgt der Kontakt zum Smartphone oder Tablet ausschließlich über Bluetooth. Beim jetzt als Lite-Modell angebotenen ersten Gerät ist auch eine Kabelverbindung vorgesehen.

 

Original-Quelle:

www.golem.de/news

Neue Smartphones: Nokia: Rückkehr ins Handygeschäft geplant

Geht es nach Nokia, sollen ab 2016 wieder Smartphones des einstigen Traditionsherstellers in den Läden stehen.

Wie der derzeitige Nokia-Chef Rajeev Suri gegenüber dem Manager-Magazin verraten hat, befindet sich das finnische Unternehmen derzeit auf Partnersuche. Das Ziel: 2016 will das Unternehmen wieder in den Smartphone-Markt einsteigen. Da man 2013 alle Fertigungskapazitäten an Microsoft verkauft hat, muss jetzt ein neuer Partner her.

Dabei will man bei Nokia allerdings keine eigenen Fertigungskapazitäten aufbauen. Stattdessen soll der zukünftige Partner die Geräte bauen. Nokia selbst würde die Smartphones designen und den Markennamen per Lizenz zur Verfügung stellen. Ob Nokia für das Projekt einen Partner findet, hängt davon ab, wie viel Potenzial dieser dem einstigen Marktführer zutraut. Zumindest der Nokia-Chef gibt sich zuversichtlich und sieht sich in der Lage, Microsoft im Bereich der mobilen Geräte anzugreifen. Andernfalls könne man es gleich lassen, so der Chef weiter. Mit dem Nokia N1hat Nokia dem taiwanesischen iPhone-Hersteller Foxconn bereits eine vergleichbare Übereinkunft zum Bau von Tablets geschlossen.

Deal mit Microsoft

Mit der Suche nach einem Handybauer kann sich der Konzern allerdings noch Zeit lassen, denn vor 2016 darf Nokia nicht ins Handygeschäft zurück. Bis dahin darf nur Microsoft Smartphones mit der Marke Nokia vertreiben. Die Rechte für die Nutzung des Markennamens bei einfachen Handys liegen sogar bis 2023 bei Microsoft, auch wenn der Software-Riese diesen mittlerweile gar nicht mehr nutzt.

 
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